Heizen mit Holz ist wieder modern geworden und erfährt seit mehreren Jahren einen kräftigen Aufschwung. Leider werden bei der Verbrennung des Energieträgers Holz nicht nur Licht und Wärme freigesetzt, sondern auch Verbrennungsrückstände wie der vieldiskutierte Feinstaub. Richtig betrieben, sind moderne Feuerstätten zwar eine ökologische Heizungs-Variante, aber wer seinen Ofen falsch betreibt, gefährdet die Umwelt.

Was bezeichnet man überhaupt als Feinstaub?

Staub ist ein natürlicher Bestandteil der Luft und daher überall vorhanden. Man unterscheidet dabei zwischen dem für das menschliche Auge sichtbaren Grobstaub und dem Feinstaub, der aus nicht erkennbaren Partikeln besteht. Als Feinstaub oder englisch „Particulate Matter“ (PM) bezeichnet man winzige, teils feste, teils flüssige oder gasförmige Teilchen in der Luft, die nicht sofort zu Boden sinken,
sondern eine gewisse Zeit in der Atmosphäre verweilen.
Diese Partikel, die kleiner als 10 Tausendstelmillimeter und damit zehnmal kleiner als die Dicke eines Haares sind, bezeichnet man daher als „atembaren Feinstaub“ (PM10), der die Gesundheit der gesamten Atemwege schädigen kann.

Wie entsteht Feinstaub und lässt er sich verhindern?

Feinstaub entsteht hauptsächlich bei ungefilterten Industrie- und Verbrennungsprozessen sowie im Strassenverkehr, wo besonders Abgase, Reifenabrieb und Strassenstaub erheblich zur Staubbelastung beitragen. Weitere Staubquellen sind Staubaufwirbelungen vom Boden, insbesondere in der Landwirtschaft und bei langer Trockenheit. Zudem gibt es auch natürliche Quellen wie Saharastaub oder Blütenpollen. Luftströmungen transportieren diesen Feinstaub selbst über grössere Entfernungen. Bei der Verbrennung von Holz entsteht Feinstaub in unterschiedlichem Ausmass, abhängig von der Qualität der Verbrennung, vom Brennstoff und der Bedienung der Feuerstätte. Bei einer vollständigen Verbrennung in Feuerstätten mit innovativer Feuerungsregelung und unter Verwendung naturbelassenen, trockenen Holzes entstehen so geringe Mengen an Emissionen, dass sie für den Menschen unbedenklich sind. Wird aber mit unzureichend trockenem Holz geheizt oder der Ofen unsachgemäss bedient, führt das zu einer unvollständigen Verbrennung und damit zu deutlich höheren Feinstaubmengen als auch zu Russbildung. Besonders übel wird es, wenn der heimische Ofen als private Müllverbrennungsanlage missbraucht wird oder Holz verfeuert wird, welches Lacke, Harze, Lösungsmittel oder Klebstoffe enthält. Also, tragen Sie dazu bei, dass Ihr Holzofen für behagliche Wärme sorgt und weder Umwelt noch Gesundheit schädigt. 

Umwelt

Nur trockenes Brennholz ist gutes Brennholz!

Die Heizwerte für Holz sind auch abhängig von der Holzfeuchte.
Je feuchter das Holz, desto schlechter der Heizwert. Also: je trockener das Brennholz, desto weniger braucht man und umso mehr Raumwärme kann erzeugt werden.

1 Raummeter (1 RM = 1m ) Buchenholz ersetzt
ca. 200 Liter Öl oder 200 m3 Erdgas 
 

Umweltschutz

Durch die Verbrennung von Brennholz wird nur soviel CO2 freigesetzt, wie ein Baum während seines Wachstums aus der Atmosphäre aufgenommen hat. Stammt der Brennstoff dann noch aus der Umgebung, entstehen durch den Transport keine CO2- Emissionen. Holz, das in den Wäldern verrottet, erzeugt die gleiche Menge CO2 wie bei der Verbrennung.

Heizen mit Holz – trotz Feinstaub
immer noch die sauberste Lösung.

Holz ist eine erneuerbare Energie, die noch viel zu wenig genutzt wird. Anders als bei fossilen Brennstoffen wird bei einer sorgfältigen Holzverbrennung kein zusätzliches Kohlendioxid (CO2) produziert. Und anders als beim Rohöl wird der Brennholzpreis nicht von internationalen Märkten beeinflusst. Wer also das richtige Holz in einem modernen Ofen wie dem Tonwerk-Speicherkernofen verbrennt, kann beruhigt und mit
gutem Gewissen einheizen. Die Feinstaubemissionen bleiben auf ein Minimum beschränkt und Heizen mit Holz wird so zu einer umweltfreundlichen und sparsamen Alternative.

Mit Tonwerk in eine saubere Zukunft.

Durch unser innovatives Heizprinzip liegen die Tonwerk-Speicherkernöfen deutlich unter den in Europa und weltweit geforderten Emissionsschutzgrenzen.
Mit einem Tonwerk-Speicherkernofen wird die Energie vollständig genutzt, da ein sehr hoher Wirkungsgrad erreicht wird. Diese emissionsarme Verbrennung leistet einen wesentlichen Beitrag zur Reinerhaltung der Luft.

tonwerk-ag.com

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